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In einer Woche ist es wieder so weit: Am Dienstag 3. März 2015 findet um 19.30 Uhr im Restaurant o bolles die nächste Ausgabe von «Film am Dienstag» statt, diesmal zum Thema «Verleihstrukturen und alternative Filmauswertung in Bern».
Die grossen Schweizer Verleiher sitzen in Zürich, Bern verfügte bisher nur über wenige Verleihstrukturen. Einzig der Verband Cinélibre (Geschäftsführung: Robert Richter) ist mit Sitz in Bern seit etlichen Jahren als Verleih vor allem von Dokumentarfilmen tätig.
Doch in der letzten Zeit hat sich einiges getan: Ueli Grossenbacher brachte mit fair & ugly nicht nur seine eigenen Filme, sondern auch Zum Beispiel Suberg erfolgreich ins Kino. Jörg Weidmann verlieh mit kombinat u.a. Rope of Solidarity und Welcome to Hell. Und vor einigen Monaten wurde die Filmbringer Distribution AG gegründet, die sich dem Verleih und Promotion auf «bisherigen und zukünftigen Kanälen» auf die Fahne geschrieben hat. Die beiden Geschäftsführerinnen Kathrin Gschwend und Julia Hochuli bringen im März mit Life in Progress ihren ersten Film in die Kinos.
Bern für den Film hat VertreterInnen der verschiedenen Verleihfirmen zum Gespräch geladen um mit ihnen diese und weitere Fragen zu diskutieren:
- Was sind (aus Produzentensicht) die Vor- und Nachteile von "grossen“ Verleihern, "kleinen Verleihern" und Selbstverleih (Producer Release)?
- Die Filmauswertung befindet sich in einem grossen Umbruch dank neuen Online-Vertriebsmöglichkeiten. Der klassische Kinoverleih reicht alleine nicht mehr aus. Wie sehen die Verleiher diese Entwicklung? Wie reagieren sie darauf?
- Die Zahl der Filme, die jährlich in die Kinos kommen, nimmt massiv zu. Gleichzeitig wird der Platz für Filmkritiken in den Medien knapper. Mit welchen Strategien können kleine Verleiher in diesem Umfeld erfolgreich ihre Filme promoten bzw. sich gegen die Hollywoodproduktionen mit Millionenbudgets behaupten?
Ich freue mich auf den Austausch mit Euch. Kommt einfach vorbei, eine Anmeldung ist wie üblich nicht nötig.
Herzliche Grüsse
Stefanie
bernfilm.ch